Die Grosszügigkeit der Belle Epoque verschmilzt mit modernem Design, die Aussicht in die Bergwelt schmeichelt den Sinnen: Das 4-Sterne-Hotel Superior Belvédère hat seinen guten Namen aber auch dem Bogn Engiadina zu verdanken, mit dem es über eine gläserne Passarelle direkt verbunden ist. Hotelgäste geniessen nicht
nur freie Eintritte ins Bad sondern haben gleich Skipass im Winter und ÖV und Bergbahnen im Sommer auch inklusive.
Aufgrund der grossen Nachfrage, bitten wir Sie, mit der Arztpraxis (Tel. +81 861 20 40) Kontakt aufzunehmen, bevor Sie Ihr Zimmer im Hotel Belvédère in Scuol buchen.
Indikationen
Internistische Indikation
Allgemein- und Abdominalchirurgische Nachsorge z.B. nach viszeralen Eingriffen, usw.
Bei Dickdarmdivertikeln muss gelegentlich ein Teil des Dickdarms entfernt werden (Hemicolektomie). Heutzutage meist mit der Knopflochtechnik (Laparoskopie). Diese Technik wird auch für die Entfernung der Gallenblase oder in der Tumorchirurgie angewendet. Auch wenn die äusseren Wunden klein sind, sind die inneren Verletzungen doch da und benötigen eine längere Heilungszeit. Bei der Laparotomie (grosser Bauchschnitt) bei grösseren Operationen ist die Nachsorge noch wichtiger und langwieriger.
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Erkrankungen im Magen- Darm-Trakt
Chronische Dickdarmentzündungen wie die Colitis ulcerosa oder der Morbus Crohn, aber auch die Reizdarmerkrankung benötigen gezielte medikamentöse Therapie und oft auch eine Ernährungsumstellung. Nahrungsunverträglichkeiten und -intoleranzen sind im Vormarsch. Hyperazidität des Magens (Übersäuerung) und Infektion mit Heliobacterbazillen lassen sich behandeln und heilen.
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Gallen- oder Leberleiden
Die häufigste Erkrankung der Gallenblase sind Gallensteine, welche im Gallengang eine Kolik auslösen oder aber zu einer Gallenblasenentzündung führen können. Die Leber ist für verschiedene Stoffwechselvorgänge verantwortlich und hilft, den Körper von anfallenden Giftstoffen zu befreien und lebenswichtige Eiweisse aufzubauen. Häufige Erkrankungen sind Entzündungen (Hepatitis mit Gelbsucht) und deren Folgen, die Leberzirrhose (Schrumpfung).
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Krebsnachsorge
Nach den anstrengenden Behandlung eines Krebsleidens brauchen Körper und Psyche individuelle Pflege zum Wiederaufbau. Und nicht alle Krebserkrankungen sind heilbar. In der Palliativmedizin (Erleichterung des Lebens ohne Aussicht auf Heilung) wird vor allem Wert auf ganzheitliche Betreuung und Schmerztherapie gelegt.
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Stoffwechselerkrankungen z.B. Diabetes mellitus, Gicht, Fettstoffwechselstörung, Adipositas usw.
Chronische Erkrankungen des Stoffwechsels wie Diabetes mellitus oder Fettleibigkeit sind nicht nur bedrohlich fürs Überleben sondern führen oft auch zu einer schlechten Lebensqualität. Gezielte Ernährungsberatung und ein abgestimmtes Bewegungstraining verhelfen zu besserer Alltagsbewältigung.
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Kardiovaskuläre Indikation
Gefässerkrankungen z.B. bei venösen Zirkulationsstörungen
Gefässerkrankungen stehen häufig in Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen und Verschlüssen der Gefässe. Sie treten besonders häufig in den Beinen auf. Nach einer tiefen Venenthrombose zum Beispiel kommt es oft zu Beinschwellungen und Problemen mit der Haut am Unterschenkel (Ulcus cruris). Arterielle Durchblutungsstörungen führen zu Problemen, oft an den Zehen, was unbehandelt zur Amputation von Zehen oder des ganzen Fussen oder Beins führen kann.
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Herzinfarktspätrehabilitation
Eine Herzinfarktspätrehabilitation erfolgt nach Abschluss der Akutphase eines Herzinfarktes und Erreichen einer stabileren Kreislauffunktion bei noch eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit. Die Spätrehabilitation verbessert durch spezielles Kreislauftraining und gezielte Physiotherapie die Herzleistung und die körperliche Aktivität. Zudem erhält der Patient Unterstützung, seinen Lebensstil umzustellen, so dass das Risiko eines weiteren Herzinfarkts deutlich gemindert werden kann.
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Nach herzchirugischem Eingriff
Immer häufiger werden am Herzen von jüngeren aber auch älteren Patienten Eingriffe vorgenommen, manchmal mit Hilfe eines Katheters oder auch grosse Operationen. Einsetzen von Stents oder künstlichen Herzklappen ermöglichen bessere körperliche Tätigkeiten. Eine Bypassoperation ist ein grosser Eingriff zur Verbesserung der Durchblutung des Herzmuskels nach Herzinfarkt oder bei Angina pectoris. Im Anschluss an einen herzchirurgischen Eingriff unterstützt ein Rehabilitationsaufenthalt oder eine Kur den Patienten, wieder aktiv zu werden und sich auf gute Lebensgewohnheiten umzustellen.
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Muskuloskelettale Indikation
Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
Wirbelgelenksarthrosen, Bandscheibenprobleme, Arthrosen (Knie, Hüfte, Füsse), Schwäche des Rückens bei Osteoporose: alle diese Probleme brauchen eine kräftige Muskulatur, die unter fachkundiger Leitung aufgebaut werden kann.
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Degenerative und entzündliche Muskelerkrankungen z.B. Miositis Weichteilrheumatismus, Polymyalgia Rheumatika usw.
Weichteilrheuma (Fibromyalgie-Syndrom) oder Polymyalgia rheumatica sind schmerzhafte Erkrankungen der Weichteile des Bewegungsapparates. Sie führen auch zu Einschränkungen im täglichen Leben. Betroffene profitieren von verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten.
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Osteoporose / Osteopenie
Die Osteoporose (Abnahme der Knochendichte) ist eine häufige Alterserkrankung des Knochens, die ihn für Brüche (Frakturen) anfällig macht. Bereits bei kleineren Unfällen (Stürzen) besteht grosse Gefahr für Knochenbrüche. Lendenwirbel können auch ganz spontan einbrechen, die Wirbelsäule wird kürzer, die Patienten kleiner. Umso wichtiger ist Sturzprophylaxe und Muskelkraft. Die Knochendichte sollte bei gefährdeten Menschen (Alter, familiäre Häufung, u.a.) alle paar Jahre gemessen werden: Densitometrie (DXA-Verfahren) zur Bestimmung der Standardabweichung (Osteoporose
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Rheumatische Erkrankungen z.B. Rheumatoide Arthritis, M.Bechterew, Psoriasis, Arthritis, Vasculitis, Kollagenosen usw.
Entzündliche Erkrankungen der Gelenke, der Muskeln und Bänder (rheumatoide Arthritis, M. Bechterew, Psoriasis-Arthritis, Kollagenosen u.a.) sind chronische Erkrankungen, die zu eingeschränkter Beweglichkeit der Gelenke und des Rückens führen können. Regelmässige Bewegungsübungen sind sehr wichtig.
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Unfallfolgen am Stütz- und Bewegungsapparat
Unfallfolgen wie Knöchelbrüche, Fussgelenksverstauchungen, Armbrüche führen allzu oft zu Behinderungen im Alltag. Nach der Abnahme des Gipses oder der Schiene mit oder ohne Operation muss die Beweglichkeit des Gelenkes oder Körperteils wieder aufgebaut werden.
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Neurologische- und neurochirurgische Indikation
Nervenverletzungen und Restlähmungen
Operationen am Rücken werden bei jungen aber auch älteren Patienten gemacht: Bandscheibenvorfälle (Diskushernien) oder Erweiterung des Spinalkanals bei Spinalkanalstenose. Gehirnoperationen nach Gehirnblutungen oder bei gut- oder bösartigen Tumoren. Die Rehabilitation ist in allen Fällen langwierig und wichtig.
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Status nach neurochirurgischen Eingriffen
Vegetative Störungen
Das vegetative oder autonome Nervensystem steuert unsere Organfunktionen, ohne dass wir dabei Einfluss nehmen können. Störungen in der Steuerung führen oft zu sehr unangenehmen Symptomen, die aber nicht immer bedrohlich sind, falls das Organ nicht geschädigt ist. Dazu gehören Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Reizdarm, Schwankschwindel und viele mehr. Körperliche Bewegung unter Aufsicht kann viel Positives bewirken.
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Pneumologische Indikation
Nach akuten Lungenerkrankungen z.B. nach einer akuten Bronchitis oder Pneumonie usw.
Infektionen der oberen Atemwege (Bronchitis oder des Lungengewebes (Pneumonie) führen zu Schwächung des Immunsystems und reduziertem Allgemeinzustand. Häufig mussten zur Heilung auch starke Medikamente mit Nebenwirkungen eingesetzt werden. Die Lungenembolie nach Thrombose ist ein gefährliches Ereignis, von dem sich die Lunge aber erholen kann.
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Psychosomatische Indikation
Burn-out Erschöpfungssyndrom / psychovegetative Erschöpfung
Ein Burnout-Syndrom bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Oft sind auch jüngere Menschen betroffen, die durch Beruf und persönliche Überforderung die Grenzen ihrer Belastbarkeit überschreiten mussten. Innere Nervosität, Erschöpfung und Depression folgen daraus. Oft ist die Heilungszeit mehrere Monate lang und braucht Unterstützung. Erschöpfungsdepressionen treten auch bei älteren Menschen auf, z.B. langer Krankheit oder Begleitung von pflegebedürftigen Angehörigen. Oft sind diese Zustände von körperlichen Symptomen des vegetativen Nervensystems begleitet.
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Behandlungen
Therapien
Elektrotherapie
Dabei werden verschiedene schwache elektrische Impulse zur Schmerzbekämpfung, Entzündungshemmung oder Zirkulationsförderung eingesetzt. Diathermie, Galvano-, Hochfrequenz- und Reizstromtherapie sind die am häufigsten angewendeten Formen.
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Gymnastik
Körperübungen zur Kräftigung, Dehnung oder Lockerung der Muskulatur nach Anleitung. Werden dazu Apparate eingesetzt, spricht man von Fitnesstraining oder Trainingstherapie.
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Heublumen
wird als Extrakt mit Wasser verdünnt und für Bäder oder Packungen verwendet. Enthalten sind verschiedene Heilkräuter wie Edelraute, Frauenmantel, Ehrenpreis, Erika, Enzian usw.
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Medizinische Massagen
beinhalten verschiedene Techniken, bei denen unter anderem Druck und Zug aufs Gewebe ausgeübt wird. Bei der Massage werden Blut- und Lymphstrom angeregt, Verspannungen und Verkrampfungen der Muskulatur gelöst.
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Medizinische Trainingstherapie
Wassergymnastik
sind Bewegungsübungen im, meist körperwarmen Wasser. Durch den Auftrieb wird die Belastung deutlich reduziert und damit die Gelenke und Bänder geschont. Aquafit ist ein gelenkschonendes Körpertraining, eine Art Jogging im Wasser.
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Behandlungsarten
Komplementärmedizin
ist eine Ergänzung der naturwissenschaftlichen Medizin. Die bekanntesten sind TCM, d.h. Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie, Phythotherapie, Entspannungstherapie, Neuralthrapie, Sauerstofftherapie, Thalassotherapie usw. Diese Medizin wird auch als Alternativmedizin bezeichnet.
Naturwissenschaftliche Medizin
basiert auf Erkenntnissen, die nachprüfbar und reproduzierbar sind. Organische Veränderungen sind feststellbar. Diese Medizin wird oft als Schulmedizin bezeichnet.
Diät und Ernährung
Rohkost
Kostform aus frischen, pflanzlichen Nahrungsmitteln, Gemüse, Obst und Getreide hergestellt (ohne Hitzeanwendung, meist auch ohne Kochsalz).
Vegetarische Kost
besteht aus pflanzlichen Produkten roh oder gekocht, sowie Milch und Milchprodukten. Eier und ebenfalls auch Fisch sind erlaubt.
Vollwerternährung
Ernährung aus vollwertigen, d.h. weitgehend unverarbeiteten Nahrungsmitteln wie Getreide oder Gemüse. Fleisch aus biologisch natürlicher Herkunft und artgerechter Tierhaltung. Nachrungsmittelaufbereitung möglichst unter Vermeidung von Konservierungsmitteln.
Weitere Behandlungen
Manuelle Triggerpunkttherapie, Dry needling, fokussierte extrakorporelle Stosswellentherapie, Phytotherapie, Breuss-Wirbelsäulenmassage; Heublumenwickel; Aromamassagen, Arven-Vital-Massage
Pflegeangebot
Pflegebehandlung auf Anfrage
Pflegedetails
1 rollstuhlgängiges Zimmer (ohne Balkon)
Allgemeine Angaben
Hotelbus / Auto für Gästetransport
Kinderbetreuung auf Anfrage möglich